Schulpreis
Lernen durch Engagement

Mit dem Schulpreis Lernen durch Engagement zeichnen wir Schulen aus dem Netzwerk für ihre gute und innovative pädagogische Arbeit entlang der LdE-Qualitätsstandards aus. Lernen Sie hier die bisherigen Preisträger*innen sowie Dr. Jürgen Rembold als Stifter des Preises kennen!

Die Preisträger*innen 2021
25 Schulen aus ganz Deutschland haben uns Einblick in vielseitige und qualitativ beeindruckende LdE-Praxis gegeben – und es der fünfköpfigen Jury wahrlich nicht leicht gemacht, fünf Preisträgerschulen auszuwählen. Nach mehr als 50 Stunden Jury-Arbeit stehen diese nun fest. Wir gratulieren den engagierten Lehrer*innen und Schüler*innen herzlich!
 
Das sind die Preisträgerschulen des Schulpreises Lernen durch Engagement 2021:
  • Max-Beckmann-Oberschule | Berlin-Reinickendorf

  • Sonderpädagogisches Förderzentrum | München-Mitte

  • UWC Robert Bosch College | Freiburg

Mit dem Sonderpreis "LdE-Ideenschmiede 2021" zeichnet die Jury folgende Schulen für entworfene LdE-Projekte aus:
  • Oststadtschule | Eisenach

  • Kopernikus-Oberschule | Berlin-Friedenau

Die Preisträger*innen 2020

Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg

Fridays for Facts

Was haben Mathematik, Biologie, und Informatik mit der Fridays-for-Future-Bewegung zu tun? Ganz schön viel! Das zeigt das prämierte LdE-Projekt des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums Bamberg eindrücklich. Dort lernten Sechstklässler*innen unter dem Motto Fridays for Facts in Mathematik und Biologie die Ursachen und Folgen des Klimawandels kennen, beschäftigten sich in Informatik mit digitalen Tools zur Informationsdarstellung und geben ihr neu erworbenes Wissen an Grund- und Mittelschüler*innen umliegender Schulen weiter. Sie erstellten kleine Erklärvideos, die wichtige Fakten anschaulich zusammenfassen, reflektierten gemeinsam ihr ökologisches Handeln und erarbeiteten klimafreundliche Handlungsalternativen. Unsere Jury war begeistert von diesem innovativen Engagement und der pädagogischen Qualiät des Projekts!

 

Überblick: zum LdE-Schulbeispiel
Vertiefung: zur Video-Vorstellung des Projektes
Das sagt die Jury: Laudatio PDF 341 KB

Heinrich-Heine-Schule Büdelsdorf

Gegen SchwarzWeiß. Denken.

Zusammenhalt hatte im Projekt Gegen SchwarzWeiß. Denken. oberste Priorität und diesen wollen wir auch in der Gesellschaft stärken, schreiben die Elftklässler*innen der Heinrich-Heine-Schule in Büdelsdorf (Schleswig-Holstein) ihre Motivation für LdE. Sie beschäftigten sich in Wirtschaft und Politik mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteilen, Ressentiments und anderen antidemokratischen Haltungen und engagierten sich für eine aufgeklärte, tolerante und offene Gesellschaft. Jede*r Schüler*in konnte sich dabei mit seinen*ihren individuellen Stärken einsetzen und so entstanden mehrere Kleinprojekte mit dem Ziel, Barrieren zu identifizieren und abzubauen, z. B. eine Podiumsdiskussion, Präventionsstunden für junge Menschen und ein Flashmob. Vielfalt macht stark – das gilt nicht nur für den tollen Einsatz der Schüler*innen sondern eben auch für unsere Gesellschaft!

 

Überblick: zum LdE-Schulbeispiel
Vertiefung: zur Video-Vorstellung des Projektes
Das sagt die Jury: Laudatio PDF 246 KB

Hans-Böckler-Schule Neumünster

Stark fürs Leben

Im Wahlpflichtunterricht Stark fürs Leben der Hans-Böckler-Schule Neumünster (Schleswig-Holstein) beschäftigten sich Schüler*innen mit Fragen des gesellschaftlichen Lebens, der eigenen Lebens- und Zukunftsplanung sowie sozialem Engagement und engagierten sich aus dem Unterricht heraus für andere Menschen in ihrem Stadtteil. Ob in einer Erstaufnahmeeinrichtung für geflüchtete Menschen, in einem Förderzentrum, im Seniorenheim oder einer psychiatrischen Klinik – die Schüler*innen brachten sich mit ihren eigenen Ideen und ihrem Wissen sensibel und respektvoll in den Einrichtungen ein. Bei meinen Schüler*innen ist deutlich zu erkennen, dass die Bereitschaft, sich auch im späteren Leben zu engagieren, gestiegen ist, berichtet die LdE-Lehrerin. Und die Jury des Schulpreises LdE sprach von einem rundum gelungenen, pädagogisch sehr gut begleitetem Projekt, das junge Menschen für bürgerschaftliches Engagement begeistert und Demokratiekompetenz fördert.

 

Überblick: zum LdE-Schulbeispiel
Vertiefung: zur Video-Vorstellung des Projektes
Das sagt die Jury: Laudatio PDF 339 KB

Die Preisträger*innen 2019

Schillerschule Münsingen: Tu' was für andere und lern' was dabei

Tu‘ was für andere und lern’ was dabei – unter diesem Motto steht Lernen durch Engagement an der Schillerschule Münsingen (Baden-Württemberg). Schüler*innen der 8. Klasse beschäftigten sich in Ethik, Religion und Gemeinschaftskunde mit Solidarität, Nächstenliebe und sozialer Verantwortung und engagierten sich aus dem Unterricht heraus für andere Menschen, verantwortungsvollen Konsum und soziale Gerechtigkeit. Ob im Weltladen, bei der Tafel, in der Grundschule, im Seniorenheim oder bei der Diakonie – die Schüler*innen konnten ihr Wissen und ihre Stärken in den Einrichtungen einbringen und dabei erfahren, was es bedeutet, sich für andere und die Gesellschaft einzusetzen. LdE an der Schillerschule wird pädagogisch qualitätsvoll umgesetzt und trägt daher auf beeindruckende Weise dazu bei, Kinder und Jugendlichen für die demokratische Gesellschaft zu begeistern und ihre Demokratiekompetenz direkt zu fördern, befand die Jury des Schulpreises Lernen durch Engagement.

Schule am Mummelsoll Berlin: Netzkämpfer*innen

Fast alle Jugendlichen benutzen ein Handy und sind in den Sozialen Medien aktiv. Welche Chancen bietet das und welche Herausforderungen sind damit verbunden? Ab wann wird social media zur Gefahr, z. B. in Form von Missbrauch, Datenschutzproblemen oder Cybermobbing? Mit diesen Fragen setzten sich die Schüler*innen des 8. und 9. Jahrgangs der Schule am Mummelsoll im Sachunterricht, in Kunst und Deutsch auseinander. Die Förderschüler*innen mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ lernten fächerübergreifend Potenziale und Gefahren sozialer Netzwerke kennen und entwickelten hierzu eine Handreichung in „Leichter Sprache“ für andere Jugendliche, um damit andere, inklusive arbeitende, Bildungseinrichtungen in ihrem Stadtteil zu unterstützen. Dieses von den beiden LdE-Lehrer*innen vorbildlich begleitete und pädagogisch ausgezeichnet umgesetzte Projekt ist Teil unseres Kooperationsprojekts #netzrevolte.

Kurt-Tucholsky-Schule Flensburg: Ich bin sozial

Ich bin sozial hieß es für Schüler*innen des 8. Jahrgangs, die sich im Wirtschafts- und Politikunterricht mit den Global Goals beschäftigt und sich für Nachhaltigkeit, verantwortungsvollen Konsum und soziale Gerechtigkeit engagiert haben. Unter anderem konzipierten, organisierten und etablierten die Schüler*innen der Kurt-Tucholsky-Schule Flensburg in Kooperation mit dem Jugendhaus einen regelmäßig stattfindenden Kleidertausch für Jugendliche, um diese für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren. Die Jury des Schulpreises LdE war sich schnell einig: So sieht innovatives und in hoher Qualität umgesetztes Lernen durch Engagement aus! Übrigens: Dieses LdE-Projekt ist Teil unseres Programms "Berufene Helden" für Berufsorientierung mit Lernen durch Engagement.

Die Preisträger*innen 2018

Fridtjof-Nansen-Schule Flensburg: Krieg-Flucht-Asyl

Zehntklässler*innen setzten sich im Philosophieunterricht mit ethischen Prinzipien und Dilemmata bei Krieg und Konflikt auseinander, erfahren einen Perspektivwechsel durch einen Essay und führen unterschiedliche Engagementprojekte durch, mit denen sie die Öffentlichkeit zu den Themen Krieg und Asyl informieren, sensibilisieren und aufklären.

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Theodor-Heuss-Gemeinsschaftsschule Berlin: Jüdische Menschen in Moabit

Schüler*innen beschäftigen sich mit der Verfolgung, Deportation und Ermordung der jüdischen Menschen aus Berlin-Moabit und gestalten einen Gedenkort in ihrem Stadtteil, organisieren eine Gedenkveranstaltung und veröffentlichen eine Gedenkausstellung im Rathaus.

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Kooperative Gesamtschule „Ulrich von Hutten“ Halle (Saale): Energiequartier Lutherviertel

Achtklässler*innen beschäftigen sich in Physik mit dem Otto- und Dieselmotor und engagieren sich vielfältig für Klimaschutz. Sie führen gemeinsam mit dem für das Lutherviertel verantwortlichen Bauverein eine Untersuchung zur CO2-Belastung in ihrem Stadtteil durch, bewerben die Nutzung von Elektrofahrrädern und organisieren eine Anwohnerbefragung.

Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg: Sport ohne Grenzen

Schüler*innen der Oberstufe beschäftigen sich im P-Seminar Sport mit Sporttheorie, Teamentwicklung und der Lebenssituation von Geflüchteten und engagieren sich, indem sie gemeinsame Sportaktivitäten und Kleinprojekte für junge Menschen mit Fluchterfahrung organisieren und gestalten.

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Eduard-Spranger- Schule Reutlingen: SchulHof-Projekt am Listhof

Schüler*innen beschäftigen sich mit Umweltbildung, Tierschutz und nachhaltiger Entwicklung und engagieren sich für Nutztiere und ihren Lebensraum: Sie pflegen die Tiere und Gärten, planen und bauen Ställe und Gehege und vermarkten die selbst erzeugten Produkte.

Die Preisträger*innen 2017

Ernst-Reuter-Schule II Frankfurt: Begegnungen zwischen Himmel und Erde

Zehntklässler*innen setzen sich in einem Wahlpflichtkurs mit den Themen Leben, Tod und Sterben auseinander und engagieren sich einmal wöchentlich in einem Palliativzentrum in unterschiedlichen Projekten für und mit Patient*innen.

Christian-Wolff-Gymnasium Halle (Saale): Lebenswelt wird Campusprojekt

Neuntklässler*innen beschäftigten sich in Ethik, Sozialkunde, Biologie und Deutsch mit der Bedeutung von gesellschaftlicher Teilhabe, Flucht und Asyl, Toleranz und mit Entwicklungspsychologie und engagieren sich für Erstklässler*innen mit Fluchterfahrung einer benachbarten Schule mit Sprachspielen, Betreuung in Übungsphasen und Sportübungen.

Kurt-Tucholsky-Schule Flensburg: Flensburg kostenlos erleben

Achtklässler*innen beschäftigten in Wirtschaft und Politik mit den Themen Krieg, Flucht, Asyl und der Situation von Geflüchteten und erkundeten gemeinsam mit jugendlichen Menschen mit Fluchterfahrung Flensburg, um einen Stadtplan für Geflüchtete und internationale Gäste zu entwickeln.

Freie Montessori Schule Landau: Service-Learning in der Oberstufe

Alle Schüler*innen des 11. und 12. Jahrgangs beschäftigen sich mit Projektmanagement, zivilgesellschaftlichem Engagement und verschiedenen Themen aus mehreren Fächer (z. B. Ethik, Biologie, Sport) und unterstützen in Kleingruppen, Zweierteams oder alleine gemeinwohlorientierte Engagementpartner mit einem Projekt.

Förderschule Miteinander Wefensleben: Tatkräftig

Die Schüler*innen der zweiten Werkstufe beschäftigten sich im Unterricht mit Gartenbau, Landschaftspflege und Umgangsformen im öffentlichen Leben und unterstützten das „Haus der Generationen“ bei der Pflege des Außengeländes.

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