Wie können Schüler*innen an konkreten Nachhaltigkeitsfragen arbeiten, eigene Ideen umsetzen und dabei fachliches Lernen mit gesellschaftlichem Engagement verknüpfen? Darum geht es im europäischen Kooperationsprojekt "CircleCoLabs – Empowering Youth Through Maker Education and Service-Learning for Sustainability".
CircleCoLabs unterstützt Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte dabei, Maker Education, Lernen durch Engagement (LdE), Design Thinking und Prinzipien der Kreislaufwirtschaft im Unterricht zu verbinden. Maker Education ist ein Bildungsansatz, der das Lernen durch praktisches Tüfteln, Erfinden und Selbermachen in den Mittelpunkt stellt.
Bei CircleCoLabs setzen sich Schüler*innen mit Themen wie Ressourcennutzung auseinander und entwickeln Lösungen für konkrete Fragestellungen in Schule und Gesellschaft. Das Erasmus+-Projekt läuft von September 2025 bis August 2027. Partnerorganisationen aus den Niederlanden, Serbien, Deutschland, Portugal und Kroatien erarbeiten gemeinsam Materialien, Fortbildungen und Praxisbeispiele für Schulen in Europa.
Nachhaltigkeit praktisch gestalten
Die Kreislaufwirtschaft bildet einen zentralen inhaltlichen Rahmen. Im Unterricht erarbeiten die Schüler*innen Themen wie Wiederverwendung, Reparatur, Neugestaltung und verantwortungsvollen Konsum. Über Maker Education und Design Thinking entwerfen, bauen und testen sie dann eigene Ideen. Der LdE-Ansatz verknüpft diese Arbeit mit realen Fragestellungen aus Schule und Gesellschaft.
So entstehen Lernsettings, in denen fachliches Lernen, kreatives Problemlösen, Reflexion und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern zusammenfinden. Ziel ist es, Unterricht so zu gestalten, dass Schüler*innen Nachhaltigkeit in ihrem Umfeld aktiv mitgestalten.