Viele Konflikte, die gesellschaftlich relevant sind, erscheinen direkt im schulischen Alltag – auf dem Pausenhof, im Klassenzimmer, in Gesprächen über Nachrichten. Gleichzeitig fühlen sich zahlreiche Lehrkräfte unsicher, wenn sie mit rassistischen, antisemitischen oder antidemokratischen Äußerungen konfrontiert werden. Für Prof. Dr. Münch ist klar: Politische Orientierung ist kein Spezialauftrag einzelner Fächer.
„Wer menschenfeindliche Aussagen hört, sollte einordnen, widersprechen und Orientierung geben – unabhängig vom eigenen Fach.“
Schule ist einer der wenigen Orte, an denen junge Menschen verlässlich mit demokratischen Regeln, Konflikten und Diskursen in Kontakt kommen.