13. September 2022 LdE in Baden-Württemberg

Förderung der Karl Schlecht Stiftung von LdE geht weiter

Im dritten Jahr unserer Förderung durch die Karl Schlecht Stiftung steht fest: Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit zur landesweiten Verbreitung von Lernen durch Engagement in Baden-Württemberg geht weiter. Wir freuen uns auf spannende neue Vorhaben und vertiefte Kooperationen!

"Das Projekt 'Lernen durch Engagement' hat gerade in der herausfordernden Pandemiezeit beeindruckende Resultate erzielt“, so Dr. Katrin Schlecht, Vorstandsvorsitzende der Karl Schlecht Stiftung. Der Aufbau eines landesweiten LdE-Schlüsselkompetenzzentrums für Baden-Württemberg, die Zertifizierung weiterer LdE-Schulbegleiter*innen, die Gewinnung und Vernetzung interessierter Schulen: Bereits die ersten Monate unserer Kooperation mit der Karl-Schlecht-Stiftung waren massiv von Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinträchtigt. "Wir möchten, dass LdE künftig in allen Schularten in Baden-Württemberg zum festen Bestandteil des Schulalltags gehört. Deshalb haben wir beschlossen, LdE bis 2024 in Baden-Württemberg weiter zu fördern – so dass es verstetigt werden und in der Breite Wirkung entfalten kann", sagt Dr. Katrin Schlecht zur Begründung der Folgeförderung.

Ein langer Atem: Nachhaltigkeit als Prinzip

"Dass wir unsere Ziele trotz allem erreichen konnten, hängt entscheidend damit zusammen, dass wir mit mehrwert und IN VIA die richtigen Partner*innen gefunden haben, die voller Begeisterung an innovativer Bildung mit LdE arbeiten", sagt Carla Gellert, Mitglied der Geschäftsführung der Stiftung Lernen durch Engagement. "So konnten mehr als 2.000 Schüler*innen mit LdE Selbstwirksamkeit erfahren und in der schwierigen Corona-Zeit ihre Persönlichkeit stärken". Zudem waren kurzfristig wirkungsvolle digitale Formate für Fortbildungen und weitere Veranstaltungen entwickelt.

"Die Karl Schlecht Stiftung hat auch in Krisenzeiten einen langen Atem bewiesen", sagt Carla Gellert. So fördert die in Aichtal ansässige Stiftung sowohl den Aufbau von nachhaltigen lokalen Unterstützungsstrukturen in Baden-Württemberg als auch die strategische Verankerung von LdE in der Bildungsverwaltung. „Damit junge Menschen frühzeitig lernen, 'über den Tellerrand hinausdenken' und sich neue Horizont erschließen können, brauchen Schüler*nnen eine neue Lernkultur: ein Lernen, das den Kompetenzerwerb auf anschauliche, praktische Weise fördert", sagt Dr. Katrin Schlecht über das Potenzial von LdE.

Wandel durch Anregung, Unterstützung und Anerkennung

In der zweiten Förderphase von Anfang 2023 bis Ende 2024 steht im Fokus, die Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium sowie dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung zu vertiefen und Angebote zu entwickeln, um noch mehr Schulleitungen und Referendar*innen zu erreichen. "Geplant sind außerdem innovative Formate, um das Engagement vielfältiger LdE-Schulen 'im Ländle' umfänglich sichtbar zu machen", sagt Lisa Funke, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Progamms. "Damit interessierten Lehrer*innen der erste Schritt in Richtung LdE noch leichter fällt – und unsere Partner*innen spüren, wie wirkungsvoll unsere gemeinsame Unterstützung von Schulen ist."

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