Kreativ durch die Corona-Zeit

Digitale Begegnungen schaffen: Persönlicher Kontakt trotz Distanz

Dank digitaler Möglichkeiten können Schüler*innen sich auch während der Corona-Zeit in direktem Kontakt mit anderen Menschen engagieren. Sie können zum Beispiel gemeinsame Lern- und Feizeitaktivitäten online gestalten und auf diese Weise wichtige soziale Begegnungen trotz physischer Distanz schaffen.

Digitales Engagement: Ideen für gemeinsame Online-Aktivitäten

Im Austausch mit den Schüler*innen und Engagementpartner*innen können vielfältige Ideen entstehen, die das soziale Engagement der Kinder und Jugendlichen auf digitale Wege umleiten. Erste Anregungen für Online-Engagement haben wir im Netzwerk Lernen durch Engagement gesammelt:

  • Sporteinheiten für Kitakinder oder Senior*innen per Video
  • digitale Kochverabredungen
  • digitale Vorlesestunden, für Gleichaltrige oder Jüngere
  • gemeinsame, digitale Museeumsbesuche (werden von vielen Museen online angeboten)
  • Online-Unterstützung beim Lernen für jüngere Schüler*innen
  • gemeinsames Musizieren per Video, zum Beispiel mit Kitakindern
  • Spielstunden, zum Beispiel mit selbstentwickelten Spielen

Besonders wertvoll und emotional stabilsierend ist das gemeinsame Engagement, wenn es regelmäßig stattfindet und den Aufbau enger Kontakte ermöglicht:

  • Vielleicht ist die Kita interessiert an dauerhaften digitalen LdE-Lesepatenschaften?
  • Würde es dem Familienzentrum im Stadtteil helfen, wenn es feste Zeiten gibt, in denen sich Kinder gegenseitig online verabreden und unterstützen?
  • Können die Sporteinheiten für Senior*innen wöchentlich angeboten werden?

Auch digital lassen sich langfristige Kooperationen mit Engagementpartner*innen in Stadtteil oder Gemeinde aufbauen.

Ein Hinweis zur Technik

Es gibt zahlreiche (auch kostenfreie) Videokonferenzanbieter, die für das Online-Engagement der Schüler*innen bei LdE genutzt werden können. Da in den Bundesländern hierzu unterschiedliche Anforderungen an den Datenschutz gestellt werden, empfiehlt sich ein Blick in die jeweiligen Vorgaben des Landes – oft finden sich dort auch Tipps für konkrete Programme und Anbieter*innen.

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