
Neues Arbeitsmaterial unterstützt Schulen auf dem Weg zu mehr Armutssensibilität
Mit einem neuen, frei zugänglichen Arbeitsmaterial erhalten Schulen ab sofort eine praxisnahe Unterstützung, um das Thema Armutssensibilität produktiv in den Schulalltag zu integrieren.
„Das Besondere an dem frei zugänglichen Arbeitsmaterial ist sein strukturierter und zugleich flexibler Aufbau, der eine angeleitete Auseinandersetzung mit dem Thema Armutssensibilität in der Primar- und Sekundarstufe ermöglicht. Das Material führt schulische Akteur*innen (z.B. Lehrkräfte, Sozialarbeiter*innen, pädagogische Fachkräfte) von der individuellen Selbstreflexion über die eigene Haltung hin zu einer kollaborativen Phase, in der konkrete Impulse für eine armutssensible Haltung in der Schule erarbeitet werden. Zur Erarbeitung entsprechender Impulse bietet das Material einen großen Fundus an Ideen, indem es auf eine Vielzahl an frei zugänglichen Praxismaterialien und Methoden verweist. Das Material kann je nach Bedarf als Selbstlerninstrument, in Teamsitzungen oder als Grundlage für einen umfassenden Workshop genutzt werden, was eine hohe Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen schulischen Gegebenheiten gewährleistet.“ (Dr. Oscar Yendell, Initiative Zukunftsbildung)
Frei zugängliche Materialien für eine armutssensible Haltung, die sich an schulische Akteur*innen richten, sind bisher selten. Das Material, das im Rahmen des Programms „LdE an Grundschule“ in Zusammenarbeit mit Dr. Oscar Yendell entwickelt wurde, bietet nicht nur Grundschulen die Möglichkeit, ihre Schulentwicklung armutssensibel zu gestalten, sondern liefert auch wertvolle Impulse und praxisorientierte Ansätze, die ebenso in der Sekundarstufe erfolgreich eingesetzt werden können.