
Vereinbarung unterzeichnet: Kultusministerium fördert LdE
Die Stiftung Lernen durch Engagement setzt ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bildungspolitik und -verwaltung in Baden-Württemberg fort: Zwei weitere Jahre arbeiten Land und Zivilgesellschaft gemeinsam an der strukturellen Verbreitung von LdE.
Alle bisherigen Kooperationspartner*innen verlängern ihre Zusammenarbeit zur Förderung von Lernen durch Engagement in Baden-Württemberg: Das Kultusministerium Baden-Württemberg, das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), die Karl Schlecht Stiftung, die Agentur mehrwert sowie die bundesweit agierende Stiftung Lernen durch Engagement. Am 31. März 2025 kamen alle Akteur*innen im Kultusministerium zusammen, um die neue Kooperationsvereinbarung für 2025 und 2026 zu unterzeichnen.
„Der Grundgedanke von LdE ergänzt die Ziele unserer Bildungsreform, indem es beispielsweise darum geht, sich die notwendigen Voraussetzungen einer stabilen Demokratie und für ein gelingendes Miteinander praktisch und eigenständig anzueignen", sagt Kultusministerin Theresa Schopper und betont, welche Bedeutung Lernen durch Engagement für die Bildungsreform 2025 und Demokratiebildung hat. ZSL-Präsident Thomas Riecke-Baulecke sagt: „LdE verbindet Wissen mit gesellschaftlichem Engagement und fördert Kompetenzen, die für ein demokratisches und verantwortungsbewusstes Lebenwichtig sind. Es war uns daher ein wichtiges Anliegen, dass die Kooperation ein weiteres Mal verlängert wird und wir dadurch die Verbreitung von LdE in Schulen weiter unterstützen können."
Für die nachhaltige Verbreitung von LdE stehen in der nun anlaufenden Phase der Kooperation Schulleitungen im Fokus, die die Lernform sowie Schritte zur schulischen Verankerung ab sofort in einer neuen Handreichung kennenlernen können: Die Broschüre „Lernen durch Engagement – Schule und Lernen partizipativ und zeitgemäß gestalten“ bietet praxisnahe Anleitungen zur nachhaltigen Integration von LdE in die Schulentwicklung und wird in Kürze an alle Schulen in Baden-Württemberg versandt. "Gemeinsam mit unseren Partnern gestalten wir Schulen als lebendige Lernorte der Demokratiebildung, in denen Kinder und Jugendliche erfahren, dass ihr Handeln Wirkung hat“, sagt Carla Gellert, Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung LdE. "Jetzt gilt es, noch mehr Schulen und Lehrkräfte für Lernen durch Engagement zu begeistern", fasst Kathrin Vogelbacher-Bareiß von mehrwert zusammen. "Denn Demokratie lernt man am besten, indem man sie praktiziert!“

