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21.07.2014 Rückblick auf die Jahrestagung des Netzwerks Service-Learning – »Lernen durch Engagement« 2014: 130 LdE-Akteure in regem Austausch

Bei der bundesweiten Jahrestagung des von der Freudenberg Stiftung geförderten Netzwerks...


11.05.2014 ES GIBT NEUIGKEITEN: Lesen Sie unseren aktuellen Frühlingsnewsletter rund um Service-Learning und das Netzwerk

Sie finden den Frühlingsnewsletter des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement unter...






  • NEU: Infoblatt: Projektideen als Inspirationsquelle [Download].

        

  • Projektideen für LdE (entwickelt von Schulen aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien bei einer Fortbildung des Netzwerks) [Download].

   

  • Zu Gast in der Städtischen Hauptschule Meierfeld - Ein Bericht von Anna Baltes (Schulbesuch November 2009). [Download].

         

                  

Seit 2001 engagieren sich Schüler/innen des Franz-Ludwig-Gymnasiums regelmäßig bei den Bamberger Lebenshilfe-Werkstätten. Das Engagement ist angebunden an die Fachinhalte & Lernziele der Fächer Musik, Deutsch, Wirtschafts- und Rechtslehre sowie Kunst und Sport.

In Musik lernen die Schüler/innen zum Beispiel Kompositionen in klassischer Notation für die Notenblätter der Veeh-Harfe zu transkribieren, ein Instrument, das für die Lebenshilfe sowohl in wirtschaftlicher wie auch in integrativer Hinsicht von sehr großer Bedeutung ist. Außerdem erarbeiten die Schüler/innen Arrangements von Pop-Titeln mit Hilfe einer Kompositionssoftware, die auf einer "Play-along"-CD zum Musizieren mit der Veeh-Harfe erscheinen... Mehr zu diesem Projekt erfahren Sie >>hier und >>hier.

 

 

Service-Learning ist an der Helen-Keller-Schule in die Stundentafel der 10. Hauptschulklasse integriert. Die Schüler/innen engagieren sich dabei jede Woche in einer sozialen Einrichtung (Kindertagesstätte, Seniorenheim, Bahnhofsmission, Gartenarbeitsschule...). Das Projekt ist fester Bestandteil des Unterrichts in den Fächern Arbeitslehre, Deutsch und Religion. 

Da die Helen-Keller-Schule eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache ist, ergeben sich im außerschulischen Umgang mit fremden Menschen zudem Möglichkeiten der Sprachkompetenzerweiterung... Mehr zu diesem Projekt erfahren Sie >>hier und >>hier

 

 

Im folgenden finden Sie viele weitere Projektideen und Beispiele gelungener Service-Learning Projekte. Die Angaben zu Fächern und Klassenstufen sind lediglich Empfehlungen. In fast alle Projekte lassen sich viele weitere Fächer und Lehrplaninhalte einbinden. Die meisten Projekte und Aktivitäten zum Lernen durch Engagement lassen sich durch Variationen im Schwierigkeitsgrad auch mit anderen Altersgruppen umsetzen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

 

BEISPIELE

 

           

Fächer: Chemie, Physik, Biologie, Mathematik, Deutsch, Kunst

Klassen: 7-13

Projekt wurde / wird realisiert in: Weinheim, Baden-Württemberg (Gymnasium, Mittelstufe) und Halle, Sachsen-Anhalt (Gymnasium, Klasse 11)

 

Engagement: Konzeption von naturwissenschaftlichen Mitmach-Experimenten für Vorschulkinder und Durchführung von "Experimentier-Nachmittagen" im Kindergarten zur Unterstützung der ErzieherInnen bei der frühkindlichen Bildung in Naturwissenschaften

Lernen: intensive Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomen und kindgerechte, sprachliche Umsetzung des eigenen Fachwissens

 

Kurzbeschreibung:

SchülerInnen beschäftigen sich im Unterricht mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und Prinzipien (z. B. Ist Luft schwer? Wie viel Sauerstoff braucht eine Kerze zum Brennen? Wie entsteht ein Wasserberg? Kann ein Klumpen Knete schwimmen?) und entwerfen passende Mitmach-Experimente für Vorschulkinder eines Kindergartens der Gemeinde.

Zur Vorbereitung der Experimente verbringen die SchülerInnen zunächst einen Hospitationsnachmittag in der Kita, beobachten das Verhalten, die Ausdrucksfähigkeiten und die Interessen der Kita-Kinder. Die Recherche hilft ihnen bei der Konzeption der Experimente, die sie dann mehrere Wochen jeweils an „Experimentier-Nachmittagen“ mit den Kita-Kindern gemeinsam durchführen. Dabei leiten sie die „Vorschulforscher“ beim Experimentieren an und gehen auf deren Fragen ein. Sie fühlen sich in die Kinder ein und passen ihre Formulierungen dem Alter entsprechend an.

Durch das Projekt setzen sich die SchülerInnen im Unterricht intensiv mit naturwissenschaftlichen Phänomenen auseinander, reflektieren entwicklungspsychologische Grundlagen und unterstützen gleichzeitig die ErzieherInnen, zu deren Aufgabe nach den neuen Bildungsplänen auch die naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten gehört.

 

 

Engagement-Partner: Kitas, Grundschulen

 

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Fächer: Deutsch, Sozial-/Gesellschaftskunde, Musik, Religion, Ethik

Klassen: 8-13

Projekt wird realisiert in: Reutlingen, Baden-Württemberg (Hauptschule, 8. Klasse)

 

Engagement: SchülerInnen engagieren sich als (Lern-)Mentoren für Kinder aus Zuwandererfamilien (wöchentliche Besuche in den Familien, Hilfe bei den Hausaufgaben, Unterstützung der Eltern in Schulbelangen)

Lernen: Wissen über fremde Kulturen und Lebensweisen, Zuwanderung, Integration…

 

Kurzbeschreibung:

Schüler/innen einer achten Hauptschulklasse engagieren sich als Mentoren für Grundschulkinder mit Migrationshintergrund. Sie besuchen "ihr Patenkind" einmal pro Woche in seiner/ihrer Familie, helfen bei den Hausaufgaben, beim Lesen, Schreiben und Rechnen, spielen zusammen und unterstützen die Eltern dabei, die Anforderungen und die Kultur der Schule zu verstehen (Hilfe beim Elternabend, bei der Übersetzung von amtlichen Dokumenten, Erklärung von Lehr- und Lernmethoden).

 

Das Projekt lässt sich in viele verschiedene Fächer anbinden, wie:

  • Gesellschaftskunde: Zusammenleben verschiedener Kulturen in unserer Gesellschaft, Flüchtlingsströme, demokratisches Zusammenleben, Verantwortung übernehmen
  • Musik: europäische und außereuropäische Musikkulturen, Nationalhymnen à Auftrag: gelerntes Musikstück/Lied mit Mentorenkind einüben oder Recherche: traditionelles Lied aus dem Herkunftsland der Familie für Unterricht erfragen
  • Deutsch: Textproduktion zur Reflexion der Erfahrungen, z.B. Personenbeschreibung, Erlebnisbericht, eigene Stärken und Schwächen beschreiben, Verbindung von Schulwissen und eigener Erfahrung besprechen, Abschlusspräsentation vorbereiten
  • Religion: Fremd unter uns – vertraut werden miteinander, Fremdheitserfahrungen der Jugendlichen, Hebräer und Hebräerinnen in Ägypten. Zusammenhang von Schöpfung und Verantwortung, Vertreibung aus der eigenen Heimat als Thema im Alten Testament
  • Ethik: Anderen etwas zugestehen – Toleranz und Anerkennung

 

Ziele und Ergebnisse des Projekts: Brücken der Verständigung und Kommunikation konnten geschlagen werden. Die ausländischen Familien gewinnen an Gleichberechtigung und Mitspracherecht. Sie können dank der Vermittlungsarbeit der Schülermentor/innen am Schulleben aktiv partizipieren. Aber auch die Mentor/innen arbeiten ihre eigene, meist bikulturelle Identität auf und bringen sie in einer produktiven Weise in der Gemeinschaft ein.

 

Beispiele für Community Partner: Grundschulen in der Gemeinde, Sozialarbeiter des Jugendmigrationsdienstes (zur Unterstützung des Kontakts in die Familien der "Patenkinder"), Diakonie, Caritas

 

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Fächer: Mathematik, Deutsch, Kunst, Geografie, Geschichte

Klassen: 7-13

Projekt wurde realisiert in: Philadelphia, USA (High School)

 
Engagement: Planung und Erstellung einer Stadt-Rallye / einen Quizpfad mit kniffligen Mathematikaufgaben für jüngere Schüler/innen à Unterstützung lernschwacher Kinder in Mathematik

Lernen: flexibles Mathematikwissen, sprachliche Formulierungen, künstlerische Ausgestaltung, geschichtliches und geografisches Wissen über die eigene Stadt / Gemeinde

 

Kurzbeschreibung:

Schüler/innen einer High School entwickeln einen Mathematik-Quiz-Pfad (eine Art "Mathestadtralley") für jüngere Kinder (Middle Schools und Grundschulen der Stadt), die Schwierigkeiten in Mathematik haben.

Der "Math trail" dient den jüngeren Schüler/innen als "spielerisches Mathetraining". Zudem können sie dabei ihre Stadt erkunden und lernen viele Schönheiten/Besonderheiten ihrer Stadt kennen. Der "Math trail" kann von allen Schulen benutzt werden.

Die High-School-Schüler/innen erforschen intensiv ihre Gemeinde (Anbindung in: Geografie, Geschichte). Welche besonderen Objekte, Gebäude, Denkmäler o. Ä. eignen sich als Thema für eine Mathematikaufgabe? Sie analysieren außerdem die Bildungspläne für Mathematik in den unteren Klassen und entwickeln in ihrem Mathe-Unterricht eigenständig Textaufgaben für die jüngeren Schüler/innen, die die geforderten Kompetenzen abdecken. Sie lernen dabei, Mathematik "von der anderen Seite her zu denken" und erweitern so ihre eigenen Kompetenzen. Sie erwerben dadurch flexibles Transferwissen!

BEISPIEL für eine solche Matheaufgabe: In der Stadt steht eine Wäscheklammerskulptur eines Pop-Art-Künstlers. Die sollen die jüngeren Kinder finden und dann folgende Fragen beantworten: 1. Wie hoch ist die Wäscheklammer-Skulptur? 2. Was wäre der Durchmesser einer Wäscheleine, an der diese Klammer hängt? 3. Wie viel wiegt die Wäscheklammer ungefähr, wenn Sie aus massivem Stahl besteht?

 

Beispiele für Community Partner: andere Schulen in der Stadt (Grundschulen, weiterführende Schulen), Stadt, Künstler, (auch möglich: Jugendzentren, Kitas o. Ä. als Zielgruppe für den Quizpfad!)

 

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Fächer: Sozialkunde, Religion, Ethik, Deutsch, Mathematik, Hauswirtschaft, Wirtschaftslehre, Biologie

Klassen: 7-13

  
Engagement: wöchentliches Kochen und Servieren einer gesunden Mahlzeit für Bedürftige

Lernen: gesunde Ernährung, Hintergrundwissen über Obdachlosigkeit, Armut in Deutschland, Mengen- und Kostenkalkulationen, Verfassen von Einladungen und Spendenbriefen…

 

Kurzbeschreibung:

Schüler/innen kochen einmal pro Woche eine warme Mahlzeit für Obdachlose. Die Lebensmittel dazu sind Spenden von lokalen Supermärkten und Privatpersonen. Das Projekt lässt sich in die Lerninhalte vieler Fächer einbinden, z. B. in Biologie (Nahrung, Gesundheit, Vitamine, Obst & Gemüse etc.), Religion/Ethik (Obdachlosigkeit, „Was sind eigentlich Asoziale?“, Solidarität, Barmherzigkeit etc.), Hauswirtschaft (praktisches Kochen), Sozialkunde (Armut, Sozialstaat, Demokratie etc.), Mathematik (Mengenberechnungen, Finanzierungskalkulation), Deutsch (Einladungen, Menükarten schreiben, offizielle Briefe verfassen, z. B. um bei Unternehmen um Spenden zu bitten etc.).

 

ALTERNATIVE PROJEKTVARIANTE: Dasselbe Projekt mit der Zielgruppe „Senioren“ statt „Obdachlose“. Weitere Unterrichtsanbindung könnte hier sein: Alterspyramide in der Gesellschaft, Seniorenwohnformen, seniorengerechte Ernährung, Esskultur, Umgangsformen („Wie wird ein Tisch gedeckt?“), Essen früher und heute etc. Das Projekt könnte z. B. in Kooperation mit einer Seniorenwohnanlage stattfinden. Besonders kreative Variante: Jede Woche steht das Essen unter einem anderen Motto und wird mit musikalischen / künstlerischen Beiträgen ergänzt, z. B.: „Französischer Abend“ (mit französischem Essen und Chansons) oder „20-er-Jahre-Diner“ oder „Bella Italia“ etc.

 

Beispiele für Community Partner: Diakonie, Caritas, Sozialamt, Kirchengemeinden, Lebensmittelgeschäfte/Supermärkte/Unternehmen (als Sponsoren)

 

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Fächer: Deutsch, (Kunst, Theater, Sozialkunde, Geschichte, Religion, Ethik)

Klassen: 1-13

Projekt wurde realisiert in: Minneapolis, USA (Grundschule, 5. Klasse)

 
Engagement: Ältere Schüler bieten Schulanfänger/innen ein wöchentliches Lesetraining an. Dazu lesen sie den Jüngeren Kinderbücher vor und nehmen dies auf Übungskassetten auf.

Lernen: Training des richtigen Vorlesens, Wissen über Kinderbücher, Literaturgattungen, Sprachentwicklung im Gehirn…

 
Kurzbeschreibung:

Schülerinnen und Schüler einer fünften Klasse lasen Kinderbücher vor und nahmen dies auf Kassette auf. Jeweils ein Schüler aus der Fünften betreute als „Lesepaten“ einen Erstklässler (aus einer Grundschule im sozialen Brennpunkt der Stadt) und half ihm beim Lesen der Bücher. Die Erstklässler konnten die Kassetten und die Bücher mit nach Hause nehmen und damit weiter üben.

Die Erstklässler, die vorwiegend aus Familien stammten, in denen die Eltern wenig oder keine Zeit hatten, ihren Kindern vorzulesen, bzw. selbst schlecht Deutsch sprachen, erhielten durch das Projekt eine intensive Leseförderung. Die Fünftklässler wiederum übten das Vorlesen und lernten viele Kinderbücher kennen, da sie für die Auswahl der Literatur für die Lesestunden mitverantwortlich waren.

Das Projekt wurde im Fach Deutsch durchgeführt und lief über sechs Wochen. In dieser Zeit trafen sich die Lesepaten mit ihren Erstklässlern jeweils zweimal die Woche. Gemeinsam mit ihren Lesepaten schrieben die Kinder sogar eigene Geschichten, die zu richtigen, kleinen Büchern laminiert und gebunden wurden.

Künstlerische Fächer können beim Erstellen der Büchlein / beim Aufnehmen bzw. Vertonen der Kassetten mit eingebunden werden.

Durch die Zusammenarbeit mit einer Brennpunktschule ergeben sich weitere Anknüpfungspunkte des Projekts an Unterrichtsinhalte in Sozialkunde, Geschichte, Religion, Ethik etc. (Kinderarmut in Deutschland, Solidarität, Toleranz, Zuwanderung, Chancen(un)gleichheit im Bildungssystem etc.). » vergleiche das Lernmentorenprojekt aus der Beispielliste!

 

Beispiele für Community Partner: Grundschulen in der Gemeinde/Stadt, Stadtbibliothek, auch möglich: Kitas

 

 

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Fächer: Deutsch, Kunst, Biologie, Geschichte

Klassen:  3-13

Projekt wurde / wird realisiert in: Maine, USA (Grundschule; 3. Klasse)

 

Engagement: Erstellung eines audio-visuellen Museumsführer für ein ortsansässiges Museum.

Lernen: Hintergrundwissen zu den Ausstellungsstücken und Themen des Museums, Funktionsweise des menschlichen Gehörs, Kommunikation & Sprache, Textproduktion, Kunst

 
Kurzbeschreibung:

Die dritte Klasse einer Grundschule entwickelt einen audio-visuellen Museumsführer für das Straßenbahnmuseum der Gemeinde (ALTERNATIV: Heimatmuseum, Naturkundemuseum, Stadtbibliothek etc.). Die Idee für das Projekt stammt von den Kindern selbst, da sie bei einem Klassenausflug in dieses Museum feststellten, dass es für die Besucher kaum Informationen zu den Ausstellungsobjekten gab und das ehrenamtliche Museumspersonal zu dünn besetzt war, um ausreichend persönliche Führungen anzubieten. Dabei arbeiten sie mit dem Museumspersonal, einem Künstler, dem Historischen Verein der Gemeinde, einem Buchmacher und einem Audio-Spezialisten zusammen.

Das Projekt lässt sich eng mit dem Unterricht in den Fächern Biologie (das menschliche Gehör), Deutsch (Wie unterscheidet sich gesprochene von geschriebener Sprache; Kommunikationsgrundlagen: Sender-Empfänger-Modelle; Produktion von Texten für den Museumsführer) und Kunst (Gestaltung des Flyers zum Museumsführer) verknüpfen.

 

Beispiele für Community Partner: Museum, Historischer Verein, Audio-Spezialisten

 

ALTERNATIVE PROJEKTVARIANTE 1: Der audio-visuelle Museumsführer kann auch speziell für blinde Menschen entwickelt werden (Hier bietet sich die Zusammenarbeit mit einem Blindenverein an; Schüler/innen müssten sich in die Zielgruppe hineinversetzen » Schulung emotionaler und sozialer Kompetenz; auch ergeben sich interessante Verknüpfung mit dem Fach Biologie: Was ist Blindheit? Wieso sind manche Menschen blind? Welche Krankheiten stecken dahinter? Etc.)

ALTERNATIVE PROJEKTVARIANTE 2: Statt eines audio-visuellen Museumsführers ist natürlich auch die Entwicklung eines schriftlichen Museumsführers möglich – besonders interessant wird das Projekt auch hier durch eine Zuspitzung auf eine bestimmte Zielgruppe, z. B.: kleine Kinder, alte Menschen, ausländische Touristen (» Anbindung an sprachliche Fächer!) » wichtig: zuvor Bedarf klären!!

 

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Fächer: Deutsch, Kunst, (Biologie, Sozialkunde)

Klassen: 1-6

Projekt wurde realisiert in: Bitterfeld, Sachsen-Anhalt (Grundschule Bitterfeld, vierte Klassen)

 

Engagement: wöchentliche Vorlesetage zum Thema „Märchen“ für Kindergartenkinder

Lernen: Fantasie und Märchen (Inhalte, Erzählstile, literarische Elemente…), Bedeutung von Märchen für Kinder, Literaturgattungen, Vorlesetraining
 

Kurzbeschreibung:

Die Grundschüler/innen planen und veranstalten regelmäßige Märchen-Vorlesetage für Kindergartenkinder. Im Deutschunterricht wird zur Vorbereitung Vorlesen geübt und die passende Literatur ausgesucht, außerdem lernen die Grundschüler/innen viel über die Inhalte, den Sinn, die Geschichte, die Erzählweise und die Besonderheiten von Märchen.

Im Kunstunterricht werden passende Märchenbilder für die Vorlesestunden gemalt. Zusätzlich entwerfen die Grundschüler/innen ein Märchenquiz für die Kindergartenkinder.

Eine zusätzliche fachliche Anbindung an Biologie (Thema kleinkindliche Entwicklung o. Ä.) und Sozialkunde (Themen: Geschichte des Kindergarten in Deutschlands - Seit wann gibt es Kitas und warum? - Rolle der Frau in der Gesellschaft etc.) wäre denkbar.

 

 

Community Partner: Kita

 

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Fächer: Geschichte, Deutsch, Kunst, Medien, Informatik

Klassen: 7-13 + Berufsschuljahrgänge

Projekte realisiert in: Rostock, Mecklenburg-Vorpommern (Berufsschule) und Bamberg, Bayern (Gymnasium)

 

Engagement: Engagement für den Erhalt und die Wiederherstellung von Denkmälern der Stadt (Spendensammeln, Reparaturen durchführen, Touristische Informationsmaterialien erstellen)

Lernen: geschichtliches und geografisches Wissen über die Stadt, alte Sprachen, Religion, kunsthistorisches Wissen

 

Kurzbeschreibung:

BEISPIEL 1: Maler-Auszubildende einer Berufsschule beteiligen sich am Erhalt und der Wiederherstellung eines Kulturguts ihrer Gemeinde. Sie restaurieren Teile eines Kirchengebäudes, dessen Wiederherstellung ohne das Engagement der Schüler/innen von der Stadt nicht hätte finanziert werden können.

Aufgaben der Schüler/innen, z. B.: Neuanstrich von Türen, Fenstern und Glockenstuhl 

Anbindung an den Unterricht: Lernfeld: „Untergründe beim Anstrich“, Materialkunde, Beschaffenheit alter Materialien etc. Außerdem: Geschichte, Religion, Sozialkunde.

BEISPIEL 2: Projekt: „Der Stein beginnt zu reden“. Die Schüler eines Gymnasiums haben Patenschaften für Denkmäler in ihrer Stadt übernommen, sammeln Geld, um diese zu erhalten, erarbeiten und stellen historische Hintergrundinformationen für Gemeinde / Touristen zur Verfügung (Veröffentlichung auf einer Webseite). Anknüpfung an die Fächer Latein (Übersetzung von Inschriften), Musik („fund-raising“-Aktivitäten), Geschichte, Informatik, Mathematik (Rechenaufgaben am Denkmal – z.B. statische Berechnungen) etc.

 

Beispiele für Community Partner: Stadtverwaltung, Kirchgemeinde, Denkmalstiftungen, Denkmalschutzbeauftragte, Kultur-/Touristenbüro

 

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Fächer: Sachkunde, Mathematik, Deutsch, Kunst

Klassen: 1-6

Projekt wurde realisiert in: Dippmannsdorf, Brandenburg (Kleine Grundschule Dippmannsdorf, alle Klassen)

 

Engagement: Bau eines Insektenhotels auf einer ungenutzten Wiese hinter der Schule

Lernen: Nistverhalten von Insekten, Naturschutz, Naturmaterialien (Holz, Stein..), Einladungen verfassen, Mengen und Kosten berechnen

 

Kurzbeschreibung:

Unter dem Motto „Keiner ist zu klein, um Helfer zu sein“ gestalteten die Schülerinnen und Schüler einer Grundschule gemeinsam mit dem ansässigen Naturschutzbund eine ungenutzte Grasfläche hinter der Schule zu einer Wildblumenwiese um und bauten ein Insektenhotel als Nisthilfe. Im Unterricht erwerben die Schüler/innen das zugehörige biologische Wissen über Insekten, in Deutsch schreiben sie Einladungsbriefe für die abschließende Einweihungsfeier des Insektenhotels. Auch große Teile der Planung und Gestaltung dieses Festes übernehmen die Kinder selbst. In Mathematik berechnen sie zum Beispiel, wie viele Getränke sie für die erwartete Gästeanzahl benötigen und was dies kosten wird.

 

Community Partner: Bund für Umwelt und Naturschutz, Vogelschutzbund, Heimatverein, Bürgermeister

 

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